Jagdhosen
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179.-
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Jagdhosen
Welche Jagdhose passt zu welcher Jagdart?
Das erste Kriterium bei der Auswahl einer Jagdhose ist, wofür sie benutzt wird. Unterschiedliche Jagdarten stellen verschiedene Anforderungen. Diese sind am Ende viel wichtiger als andere Kriterien, wie der Preis. Für unterschiedliche Jagdarten oder sehr verschiedene Reviere ist es deshalb sinnvoll, jeweils eine spezialisierte Jagdhose zu kaufen, etwa ein leichtes und ein warmes Modell. Die Vorteile gegenüber einer Allround-Lösung überwiegen deutlich. Diese hätte schliesslich in jedem Einsatzgebiet auch wieder Nachteile. Achten Sie für die verschiedenen Jagdarten jeweils auf spezifische Eigenschaften der Jagdhose:
- Pirsch: Leichtes, geräuscharmes und etwas elastisches Material erlaubt lautloses und komfortables Anschleichen.
- Ansitz: Eine gefütterte oder wärmere Hose schützt bei langem, bewegungslosem Sitzen im Hochsitz vor dem Auskühlen.
- Drückjagd und Nachsuche: Eine robuste, verstärkte Hose schützt in dichtem Unterholz vor Dornen und hält zuverlässig durch. Sinnvoll sind z. B. strapazierfähige Einsätze aus Cordura.
- Gebirgsjagd und aktive Jagd: Eine leichte Hose mit Vier-Wege-Stretch macht Sie besonders beweglich. Atmungsaktivität und Belüftung an den Oberschenkeln erlauben angenehme Temperaturregulierung.
Material und Funktion: worauf es bei einer Jagdhose ankommt
Wetterschutz und Robustheit
Wer bei Jagdhosen vor allem auf den Preis achtet, spart bei Wasserdichtigkeit und Abriebfestigkeit. Das geht so lange gut, bis es mal richtig regnet oder die Jagd Sie durch raues Gelände führt. Dann zeigen sich die Vorteile hochwertiger Verarbeitung:
- Eine Gore-Tex-Membran macht die Jagdhose wasserdicht, winddicht und zugleich atmungsaktiv – damit Sie nicht überhitzen und anschliessend zu sehr auskühlen.
- Eine wasserabweisende Hose, etwa mit DWR-Imprägnierung, reicht für trockene Sommertage oder leichten Nieselregen aus. Mit längerem Regen ist sie aber schnell überfordert.
- Verstärkungen aus Cordura im Knie- und Gesässbereich sowie am Beinabschluss dienen der Langlebigkeit der Jagdhose. In felsigem Gelände und dornigem Unterholz bieten sie Ihnen auch wertvollen Schutz.
Ein traditionell funktionales Material ist Lodenstoff. Dieses bewährte Material ist von Natur aus wasserabweisend. Im Jagdbereich wird es besonders gerne für Ansitzhosen gewählt – wie die hochwertige PSS-Lodenhose.
Geräuscharmut, Passform, Bewegung
Die richtige Hose entscheidet mitunter auch über Erfolg und Misserfolg bei der Pirsch. Wenn sie raschelt oder klappert, vergrämen Sie das Wild vielleicht mit dem plötzlichen Geräusch. Für geräuschloses Bewegen benötigen Sie eine Jagdhose aus gebürstetem Polyester-, Woll- oder Lodenstoff. Diese Materialien rascheln nicht bei jedem Schritt und machen keine Geräusche, wenn Sie damit das Unterholz streifen.
Darüber hinaus sind Passform und Beweglichkeit entscheidende Faktoren. Die Hose soll beim Gehen, beim Knien und Bücken, aber auch beim stundenlangen Stillsitzen gut sitzen. Achten Sie deshalb auf Vier-Wege-Stretch und vorgeformte Kniepartien. Nicht zuletzt sorgen bei hochwertigen Jagdhosen oft clevere Details für zusätzlichen Komfort. Dazu zählen Beintaschen für Jagdmesser und Munition, verstellbare Beinabschlüsse oder ein Design, das mit Hosenträgern kompatibel ist.
Jagdhosen für Sommer und Winter
Sommer
Wenn Sie im Sommer jagen, schützt Sie die Jagdhose eher vor Kratzern und Insekten als vor Kälte und Nässe. Daher ist gute Belüftung sehr wichtig – insbesondere bei aktiver Jagd und in forderndem bergigem Terrain. Leichtes Polyester-Baumwoll-Mischgewebe oder dünner Canvas bei Ihrer Jagdhose sorgen für ein atmungsaktives, luftiges Tragegefühl. Noch mehr Ventilation, etwa bei Aufstiegen, bieten Belüftungsreissverschlüsse am Oberschenkel. Starke Tarnung für Ihre Jagdhose ist im Sommer oft nicht nötig. Hellere Naturtöne oder gedeckte Grün-Brauntöne reichen in den meisten Fällen aus. Entdecken Sie in unserem Sortiment auch sommerliche Jagdhosen für Damen mit Stretch und atmungsaktivem Material.
Winter
Eine Jagdhose für den Winter für Herren oder Damen muss gut isolieren, damit Sie auch nach Stunden im Freien nicht frieren. Andererseits wollen Sie bei Bewegung auch nicht schwitzen. Daher bieten sich clevere Materialkombinationen an. Mit Fleece, Thinsulate oder PrimaLoft gefütterte Jagdhosen versprechen zuverlässige Wärme beim Ansitz. Dazu schützt eine wasserdichte und winddichte Membran vor nasser Kälte. Auch klassische Lodenhosen und Jagdhosen aus Wollmischungen bieten hervorragende, bewährte Eigenschaften für lange Ansitze in winterlichen Temperaturen. Bei wechselnden Temperaturen hält auch eine Thermounterhose unter einer dünneren Hose warm sowie flexibel.
Dornenfeste und wasserdichte Hosen für Drückjagd und Nachsuche
Das Terrain und die Jagdart bestimmen die Anforderungen an Ihre Jagdhose: Für die Jagd in Dickung, für die Nachsuche sowie für die Jagd auf Schwarzwild zählen andere Details als bei einer Jagdhose für den Hochsitz. Im Unterholz sollte die Jagdhose dornenfest und wasserdicht sein. Einsätze aus Cordura, Kevlar oder verstärktem Polyester schützen davor, dass Ihnen Dornen ins Bein stechen. Wasserdichte Materialien halten zugleich nasses Laub im Unterholz sowie beim Robben Bodenfeuchte ab. Zugleich muss die Hose atmungsaktiv sein, damit Sie nicht so schnell ins Schwitzen kommen und nicht überhitzen. Ausserdem eignet sich ein spezieller Stiefelhose-Schnitt ideal dafür, feste Stiefel zu tragen. Unserer Erfahrung nach überzeugen bei aktiven Jagdarten besonders:
- die PSS Sauenschutzhose X-treme Protect,
- die Pfanner Gladiator Hose,
- die Härkila Jagdhosen mit HWS-Membran,
- allgemein dornenfeste Hosen mit Cordura-Verstärkung.
Dies sind zwar nicht die günstigsten Jagdhosen. Sie investieren damit aber in einen Begleiter, auf den Sie sich mehrere Saisons lang verlassen können.
Häufige Fragen zu Jagdhosen
Welche Jagdhose ist die beste?
Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten: Bei unterschiedlichen Jagdarten, Jagdrevieren und Jagdbedingungen entscheiden ganz unterschiedliche Kriterien. Für die Pirsch im Sommer setzen Sie am besten auf eine leichte, atmungsaktive und geräuscharme Hose. Beim Ansitz im Winter punktet eine gefütterte, winddichte und wasserdichte Jagdhose, die Sie über Stunden zuverlässig warmhält. Für die Drückjagd ist eine verstärkte, dornenfeste Jagdhose in Signalfarbe sinnvoll. Bewährte Marken in unserem Sortiment, von denen sicherlich einige der besten Jagdhosen stammen, sind:
Wie sehr sich Verarbeitung und Materialien auf das Tragegefühl auswirken können, erklären wir Ihnen gerne persönlich.
Was trägt man unter der Jagdhose?
Viele Jäger tragen unter ihrer Jagdhose eine atmungsaktive Basisschicht. Diese transportiert Schweiss nach aussen und sorgt für ein angenehm trockenes Tragegefühl. Im Sommer eignet sich hierfür leichte Funktionsunterwäsche. Alternativ sind auch Merinoboxer eine beliebte Wahl. Im Winter bietet eine lange, weiche Funktionsunterhose aus Merinowolle oder Bambus hohen Komfort. Bei strenger Kälte ist auch eine Thermounterhose sinnvoll. Beachten Sie aber, dass Baumwolle direkt auf der Haut oft keine gute Wahl ist. Das Material speichert Feuchtigkeit und kann Sie deshalb stärker auskühlen als Funktionsmaterialien.
Welche Grösse soll ich bei Jagdhosen wählen?
Ihre normale Konfektionsgrösse passt in den meisten Fällen auch bei Jagdhosen. Für den Winter kann es aber sinnvoll sein, eine Nummer grösser zu kaufen. Damit ziehen Sie problemlos noch eine wärmende Thermounterhose darunter. Wenn ein Modell in Short, Regular und Long verfügbar ist, dann können Sie zusätzlich die für Ihre Beinlänge passende Variante auswählen. Ihre genaue Grösse finden Sie auch mühelos mit unserer Grössentabelle.